SCHATTEN

Ich fotografiere nachts urbane Orte, die mir einsam, trostlos und gewöhnlich erscheinen. In einem prozesshaften Verfahren zerstöre ich dann das analoge Schwarzweißmaterial partiell. Mit Hilfe dieser nicht steuerbaren Störungen ist es mir möglich, unterschiedliche Bildsegmente mehr oder weniger erkenntlich aneinander zu reihen. Additiv lasse ich neue Bilder entstehen, in denen ich Perspektive und Logik manipuliere und Realität hinterfrage. Dabei verzichte ich bewusst auf die Verwendung von digitaler Bildbearbeitung.

Diese Serie entsteht seit dem Jahr 2000 und dauert bis heute an.
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